Marktüberblick: Ein Blick aus Südafrika
Fast alle „Interpreneure“ in Südafrika blicken optimistisch in die Zukunft: 98 % gehen davon aus, dass sich die Rahmenbedingungen für eine internationale Expansion in den nächsten Jahren verbessern werden. Knapp zwei Drittel (63 %) gaben an, dass dies unter den derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein einfacher Schritt sei.
Was sehen Sie als die größte Chance für Ihre Auslandsgeschäfte an?
Mehr als die Hälfte (51 %) strebte durch die Expansion ins Ausland in erster Linie den Zugang zu digitalen Technologien und Innovationen an (ein deutlicher Anstieg gegenüber 41 % im Jahr 2024), knapp hinter den Wachstumschancen auf den Märkten (die mit 54 % weiterhin den wichtigsten Grund darstellen, obwohl dieser Wert gegenüber 67 % vor zwei Jahren gesunken ist). Mit Blick auf die Zukunft ist die Einführung fortschrittlicher Technologien die größte Chance für ihre Auslandsgeschäfte (so 64 %), während KI einen erheblichen Einfluss auf die internationale Expansionsstrategie von 77 % hatte.
Bei ihrer internationalen Expansion standen die Unternehmer vor allem vor Herausforderungen in den Bereichen Logistik und Lieferkette (38 %) sowie bei der Bewältigung globaler Steuervorschriften (ebenfalls 38 %).
Für die Zukunft werden Währungsschwankungen als größte Bedrohung für die Auslandsgeschäfte angesehen (40 %), gefolgt von zollbedingten Kostensteigerungen (37 %), verstärktem Wettbewerb durch lokale Unternehmen (35 %) und Störungen in der Lieferkette (35 %).
Für die hier ansässigen Unternehmer besteht die größte Herausforderung bei der Wahrung der Unternehmenskultur im Zuge der Expansion ins Ausland darin, die Unternehmenswerte an lokale Normen und Gepflogenheiten anzupassen (44 % gaben dies an – ein Wert, der über dem globalen Durchschnitt von 30 % liegt). An zweiter Stelle folgten die Vereinbarkeit globaler Standards mit lokaler Flexibilität sowie die konsistente Vermittlung der Unternehmenskultur über Ländergrenzen hinweg (mit 42 % bzw. 37 %).